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Sibirische Katzen vom-Liebeshof
Geschichte Zucht Richten ab 1925
 

Geschichte, Zucht & Richten ab 1925   

Der Ursprung I
 
Die Sibirische Katze als anerkannte Rassekatze ist eine verhältnismäßig junge Rasse, die planmäßige Zucht und Selektion begann erst 1987 in St. Petersburg.
 
Die Sibirische Katze wurde 1989 das erste mal vom russischen Dachverband SFF und später 1991  vom internationalen Dachverband WCF anerkannt, dazu später mehr. 

Bis dahin war aber ein weiter Weg. Entstanden ist die Sibirische Katze & Neva Masquarade aus den Haus- und Straßenkatzen die auf dem Alt-Russischen-Reich lebten, sich vermehrten und eine eigene sich selbst entwickelnde robuste Population bildeten. Zu diesem altrussischen Reich gehörten Transkaukasien die mittelasiatische Regionen sowie Polen und Teile Finnlands.
 
 

Aus Überlieferungen ist es bekannt, dass die ersten Sibirischen Katzen in das Gebiet der Wolga um das 6. Jahrhundert verbracht worden. Von dort aus verbreiteten Sie sich Jahrhunderte lang über Russland in Richtung Norden hin, zur Baltischen Küste bis zum östlichen Asien.
 

Wohlbekannt ist es, dass die Urmutter aller Rassekatzen die afrikanische Falbkatze ist. Die europäische Wildkatze hingegen spielte keine Rolle bei der Entstehung der Hauskatzen oder der Sibirischen Katzen. 

Aus dieser Entwicklungsgeschichte heraus betrachtet hat die Norwegische Waldkatze und die Maine Coon den selben Ursprung wie die Sibirische Katze & Neva Masquarade. Sie sind wie alle Katzennachkommen der afrikanischen Falbkatzen, die sich einst über Handelswege von Afrika nach Zentral- und Nordasien über Kleinasien bis hin nach Europa verbreiteten, aber hier enden dann auch die Gemeinsamkeiten der Rassen und deren Ausbreitungswege. 

Im Westen Europas hatten die Hauskatzen eine weitaus längere Entwicklungsgeschichte als die in Russland. Man findet in Russland leider keinerlei schriftliche Dokumentationen oder Aufzeichnungen über Katzen vor dem 14. Jahrhundert. Erst als im Strafgesetzbuch die Strafe für Katzentötung der für Ochsentötung gleich gestellt wurde, kam es zu den ersten Aufzeichnungen.  Jedoch je näher zu Kleinasien hin, desto eher gibt es Überlieferungen von Katzen auf dem Gebiet Russlands.
 

Die Kriege von Iwan dem Schrecklichen endeten mit der Annektierung (Aneignung) von Astrachan (Niederwolga) und Kasan (Mittelwolga). Der Zar brachte in der Beute große zottige Katzen mit nach Moskau, dort behielt man Sie als Mäuse- Rattenfänger im Palast. Eine Überlieferung über das eigentliche Aussehen der Katzen gibt es nicht, aber Sie könnten durchaus Vorfahren der heutigen Sibirischen Katzen sein.
 
Die Bezeichnung " Sibirische-Katze" ist  die traditionell russische Bezeichnungen für große kräftige Langhaarkatzen, aber der Name gibt auch Information über die Herkunft der modernen Sibirischen Katze & Neva Masquarade und ebenso Material für manches Märchen, Mythen oder  Interpretationen.  

Eine Geschichte erzählt dass die Sibirische Katze dem russischen Wald entspringt, in Sibirien befinden sich aber kaum Wälder, den Sibirien besteht hauptsächlich aus Tundra. 
 

II. 
 
Im 14. Jahrhundert regierte ein Sibirischer Khan den Teil Russlands vom Fluss Kama im Westen des Wolgagebiets bis über das Uralgebirge nach Osten hin. Diese kartographisch und landschaftlich bildliche Vorstellung von Sibirien existiert noch heute im Volksbewusstsein und ist in einem Gemälde des 17. Jahrhundert sogar gut erhalten.
 
Dieses Bild zeigt auch einen muskulös gewachsenen tabby Kater, mit dem Titel:
 
 “Ein Kasaner Kater mit sibirischem Sinn, lebt wohl, frisst süß und schläft fest”.
 
Kasan und Astrachan sind Städte an der Wolga und waren Gebiete des Tatarenreiches ebenso wie Sibirien. Dem zufolge hat die Sibirische Katze ihre Ausbreitung um die östliche Wolga begonnen, dies bedeutet die evolutionäre Ausbreitung beginnt um das Gebiet der Wolga und östlich der Wolga herum.
 
Von hier aus wurde die Sibirische Katze von Händlern nach Zentral- und Westrussland dem  Adel, später der migrierenden Bevölkerung, und, sehr viel später, in die gesamte Sowjetunion durch geplante Massenmigration (s. Teil 2) verbracht.
 
In der Geschichte ist es belegt, dass verschiedene Länder ihre Katzen mit bestimmten Merkmalen und Namen beschrieben hatten um auf ihre Rasse aufmerksam zu machen. So ist bekannt,dass die Menschen in Russland ihre grau getigerten (tabby) Kurzhaarkatzen früher als Rattenfänger bezeichneten, weil sie stolz darauf waren, dass genau diese Katzen die höchste Rattenfängerquote haben sollten.
 
Noch vor 40 Jahren benannten die Menschen Ihre flaumigen Katzen als Angora oder Sibirische Katze, wobei niemand den Unterschied feststellen konnte, siehe Bild.
 
Angorakatze:

 

In einigen Regionen Sibiriens benannte man solche Katzen als "Buchara Katze" (Der Name Buchara rührt von einer Stadt in Mittelasien her, welche auf einer wichtigen Handelsrute lag).
 
Noch eine erstaunliche Geschichte, welche in der Eremitage im Katharinenpalast geschehen sein soll ist, dass Zarin Katharina zu ihrer Zeit von einem persischen Prinzen Perserkatzen als Gastgeschenk bekam. Diese Katzen waren ihr ganzer Stolz. Im Laufe der Revolution aber konnte Zarin Katharina ihre Dienstboten nicht mehr bezahlen und entlohnte diese mit Perserkatzen. Genau diese Perserkatzen sollen sich nach Überlieferungen mit Sibirischen Straßenkatzen verpaart haben, woraus die heutige Sibirische Katze entstanden sein soll. Zarin Katharina selbst hielt ständig 30 der schönsten Katzen als Palastkatzen in der Eremitage. Sie erließ vor ihrem Tod ein Dekret, dass alle Katzen, die in Not waren, in der Eremitage gesund gepflegt und gefüttert werden sollten und ein lebenslanges Wohnrecht bekamen. Noch heute werden Katzen im Palast gehegt und gepflegt. http://vimeo.com/55614175
 
Wie sah denn nun die erste oder die ursprüngliche Sibirische Katze aus, entsprach sie dem heutigen Standard? Wohl eher nicht.
 
Um zu sehen wie die Sibis mal aussahen, muss man in der Geschichte zurück gehen. Natürlich gibt es ein paar Dokumentationen über den Werdegang der Sibirischen Katze. Es gibt Aufzeichnungen von Anno 1000 oder wie in Brehms Tierleben von 1925-1930 dort wird eine rote Tobolsker Katze und später eine Kumanische Katze erwähnt. (siehe Bild).
 
Die Daten, die die Anwesenheit von Genen (Allelen) im ursprünglichen Genpool der Sibirischen Katze anbetreffen, kann man den ersten Zuchtjahren, ungefähr von 1987 bis 1993, entnehmen. Das Genlabor UCL in den USA hat die neueste Genanalyse von der Entstehung der Katzenrassen, so auch der Sibirischen Katze 2007 durchgeführt. Bitte den Link anklicken. Unabhängig von den Farben und Rassen welche in den Sibirische Katze willkürlich oder unwillkürlich eingekreuzt wurden, hat man festgestellt, dass die Sibirischen Katzen und die Perserkatzen die geringste Inzucht Heterogenität besitzen.
 
Durch die Genanalyse ist leider nicht klar, welche Farben unwillkürlich oder willkürlich in die Sibirische Katze gekommen sind und welche schon vorhanden waren. Im Folgenden werden wir aufzeigen welche Farben schon vorhanden gewesen sein "müssten", dazu gehören auch folgende Farben;   

chocolate, lilac, cinnamon, fawn, die ticked Zeichnung, oder eher seltene Farben wie z.B. white, silver oder das noch relativ neue golden. 

Die ersten außergewöhnlichen Farben der heutigen Sibirischen Katze wurden nach 1989 in die Sowjetunion/UDSSR importiert wie beispielsweise Balinesen oder Perserkatzen. Dadurch konnten die Nachkommen dieser Importe erst ab 1990 geboren werden.
Die Resultate der Verpaarungen hätten also nicht vor Ende 1990 in der Novizenklasse ausgestellt werden können. Das lässt die Schlussfolgerung zu, dass folgenden Farben "Original" Sibirische Katzen Farben sind, solche, die vor 1989 als Semilanghaar Rassekatze oder Halblanghaar Hauskatze zur Rassebestimmung der Sibirischen Katze hinzugezogen wurden, sowie solche Farben registrierter Würfe die vor 1993 ohne Verpaarungen mit den nach 1990 erwähnten Katzen geboren wurden. Man kann nach 1990 geborenen Kitten nicht mit in den ursprünglichen Genpool der Sibirischen Katze hinein nehmen. Bei vielen registrierten Sibirischen Katzen die vor 1993 geboren wurden verliert sich der Nachweiß der Ahnen bis auf wenige Generationen.      
 
Zum Abschluss dieser Erläuterungen hier die Farben welche in Ausstellungskatalogen vor 1990  vorkommen. In folgenden Kategorien erschienen Katzen aus Moskau, Riga, St. Petersburg, (Leningrad) usw. Unbekannte SLH bzw. Halblanghaarkatzen Halblanghaarhauskatzen welche der Sibirischen Katze zuzuordnen waren, Sibirische Katzen und Neva Masquarade Katzen, Norwegische Waldkatze, Maine Coon und Balinesen in folgenden Farben;
 
black, blue, red, torties, torbies mit und ohne weiß, mackerel oder classic (blotched) tabby, weiß solid, black smoke, black - blue silver tabby, seal point, seal tabby point, blue point, blue tabby point.  
 

Zusammenfassung: 

Genallele vor 1990: 
 
black, blue, red, agouti und non agouti, inhibitor, mackerel-tabby, classic -tabby, weiß anteilig , dominantes weiß und colourpoint. 
 
Genallele nach 1990:
 
chocolate, lilac,cinnamon, fawn,  das “wide band” Gen, welches das vermutete Gen für golden sein soll, ticked tabby. 

2. Geschichte

Um 1917 gab es in Russland noch keine Rassekatzenzucht in dem heutigen Sinn, es gab keine Vereine und keine Ausstellungen. Die Haus- und Hofkatzen waren als Rattenfänger gehalten worden. Einige wenige Händler hielten ab und an Wettbewerbe ab, wo die dickste Katze prämiert wurde. Weitere Daten sind zur Geschichte vor 1917 bis jetzt nicht bekannt. Die Jahre von 1917 bis zu den 1980`sind nicht dokumentiert.
 
Erst in den 1980`er Jahren gibt es wieder vermehrt Interesse an Rassekatzen. Hier wurden die ersten Rassekatzen in die Sowjetunion importiert, darunter vor allem Perserkatzen. Das Interesse an Rassekatzen breitete sich aus, bis hin zu den ersten Katzenausstellungen in Moskau, St. Petersburg und auch Riga, welche ein sehr großes Interesse an Katzen nach sich zog. Es gab sogar Fernsehreportagen zu den besten Sendezeiten.
 
Der Zulauf zu den Katzenausstellungen und Katzenvereinen stieg an. Jede Familie, die eine Katze daheim hatte, wollte nun wissen, was für eine Katze man da Zuhause hatte. Somit ging man mit seiner Katze auf eine Ausstellung und ließ diese bewerten. Die erste Katzenausstellung in der alten UDSSR fand 1986 in Riga (heutigen Lettland) über den Katzenverein Felimurs statt. Die nächste größere Ausstellung fand in Moskau mit dem Verein Fauna statt. Im März 1987 fand über den Verein Kotofei eine schon größere Katzenausstellung statt. Diese ersten Ausstellungen waren über die FIFe`organisiert. Entsprechende Richter kamen aus der Tschecheslowakei. Katzen die dort als Sibis ausgestellt wurden, waren Hauskatzen, importierte Perserkatzen mit Nase usw. Alle diese Straßenkatzen und Hauskatzen waren Semi Langhaarkatzen. Bei all den neuen Rassebestimmungen wurden zahlreiche verschiedene Katzen hinzugezogen. Diese Novizen waren Hauskatzen, die in den Strassen der Sowjetunion gefunden und aufgenommen wurden und deren Kitten ausgestellt wurden.
 
In den Familien schaute man sich natürlich verschieden Katzenrassen auf Bildern an und fing an diese mit der eigenen zu vergleichen, bis hin zum Entschluss die Katze auszustellen und als Rassekatze anerkennen zu lassen. Im Norden der Sowjetunion in St. Petersburg war man häufig dazu geneigt eine Semi Langhaar Katze als Norwegische Waldkatze zu bezeichnen, dieses nur aufgrund dessen das St. Petersburg nördlich in der Sowjetunion liegt. 
 
Die tschechischen Richter auf den Ausstellungen hingegen waren anderer Meinung und es wurde lediglich eine einzige Katze als Norwegische Waldkatze akzeptiert,  denn es gab keine rechte Übereinstimmungen mit den Norwegern, bis auf das wasserabweisende Fell. Die Katzen welche vorgestellt wurden waren massiger, runder und kräftiger im Profil, die Schwänze waren kürzer genauso wie die Gliedmaßen. Aber nun war aufgrund der vielen vorgestellten gleich aussehenden Novizenkatzen und deren hoher Population die Idee geboren eine neue Rasse zu bestimmen. Die Foundation Katzen, damals genannt Aborigen war die erste Katze die der späteren Sibirischen Katze ähnlich war.  


2.2. Die Entwicklung 1987 - 1990 

Im 2. Weltkrieg litt St. Petersburg bis 1945 unter einer Blockade die über 900 Tage hinweg anhielt.  Die Folgen der Blockade erschwerten dem Katzenverein Kotofei in St. Petersburg, das bewerten, differenzieren und das herausbringen eines ersten Standard für diese neue Katzenrasse erheblich bis auf weiteres.
 
Es war während der Blockade nicht zu übersehen, dass es immer weniger Katzen auf den Straßen gab, denn die Menschen litten fürchterlichen Hunger. So wurde manch eine Straßenkatze zum Braten. Nach der Blockade aber vermehrten sich die Ratten und Mäuse im Übermaß, so dass man beschloss Katzen aus allen Regionen der UDSSR per Zug nach Leningrad zu holen, um der Plage eine Ende zu machen, sollten es die besten Rattenfänger der Republik sein. So geschah es und es kamen Katzen aus Regionen wie dem Wolgagebiet und vor allem aus dem Nordwesten Russlands nach St. Petersburg, alles verschiedene Phänotypen die sich dann in den Straßen vermehrten und die Rattenplage eindämmten.
 
Diese Katzen wurden die neuen Hauskatzen und die Katzenzucht begann von Neuen. Diese Semi Langhaarkatzen wurden dann als Sibirische Katzen bezeichnet. Der Begriff Sibirische Katze entstand aufgrund dessen, dass diese Katzen keine Probleme mit der kalten Witterung und den langen harten Wintern hatten. Denn in dem feuchten kalten und windigen Klima von St. Petersburg hatten massige größere Katzen mit wasserabweisendem Deckfell und dichter Unterwolle die höchsten Chancen zu überleben und sich zu vermehren. Aufgrund dessen fand man auf den russischen Straßen so viele Halblanghaar Katzen dieses Phänotypus. Die erste Beschreibung der Sibirischen Katze und deren Standard wurde von Frau Olga Mironova der Präsidentin des Katzenvereins Kotofej 1987 geschrieben. Nur ein Jahr später wurde nach diesem Standard gerichtet. Wie Sie hier sehen können, sind in diesem Standard von 1987 alle Farben erlaubt.

Standard der ersten Sibirischen Katzen 1987
 
 
Typ
 
mittelgross - kräftig, muskulöse Katze von mittlerer Grösse. Der Körper erscheint mässig langgestreckt auf nicht zu hohen, kräftigen Beinen; Pfoten sind rund, gross und kräftig. Haarbüschel zwischen den Zehen sind grundsätzlich vorhanden und deutlich ausgebildet. Kräftiger, kurzer Nacken
 
 
Typ-Fehler
 
quadratischer Körper - hinten deutlich höher stehend; gedrungener Typ; zu schmale Beine und Pfoten; Fehlen der Haarbüschel zwischen den Zehen, schmaler, langer Hals
 
 
 
 
 
 
Kopf
 
kurzes, stumpfes Dreieck in guter Proportion zum Körper. die Stirn ist leicht gewölbt. der Nasenrücken ist breit, leicht konkav gewölbt (kein Stopp, keine Einbuchtung). Die Länge der Nase muss doppelt so lang sein wie der Abstand zwischen den Augen. Die kräftigen, massiven Wangen werden von kräftigen Kiefern betont. Das Kinn soll gut ausgeprägt sein (jedoch nicht hervorspringen). Die runde Schnauze harmoniert zum stumpfen Dreieck des Kopfes.
 
 
Kopf-Fehler
 
Einbuchtung; gerades Profil; Übereinstimmung mit den Persern, spitzes Dreieck, Fehlen von Wangen; fliehendes zu schwaches Kinn; quadratisch wirkende Schnauze
 
 
 
 
 
 
Ohren
 
mittelgross, an der Basis breit und mindestens um Ohrenbreite auseinander stehend; die verlängerte, senkrechte Linie der Inneren Ohrenansatzes endet in der Mitte des Auges. Die Ohren werden leicht gewölbt nach vorn geneigt getragen. Die abgerundeten Ohren sind mit Haarbüscheln oder Pinseln wünschenswert. Starke Behaarung des Innenohres.
 
 
Ohren-Fehler
 
grosse Ohren; sehr breiter Abstand zwischen den Ohren und tief angesetzt; schmal an der Basis; Ohren gerade und aufrecht stehend; Ohren am Hinterkopf plaziert.
 
 
 
 
 
 
Augen
 
gross, leicht oval und an der Unterseite gerundet; leicht schräg gestellt und weit auseinander stehend
 
 
 
 
 
 
Augenfarbe: grün oder bernstein
( in verschiedenen Nuancen aber einfarbig im Auge) Ausnahme bei Van-Zeichnung und weisser Fellfarbe
 
 
Augen-Fehler
 
klein; rund; eng plaziert; tiefliegend
 
 
 
 
 
 
Fell
 
besonders lang am Hals, vor der Brust, Hosen und Schwanz; Nacken und Schulter kurz; Rücken dicht, fest und glänzend; seitlich des Körpers fein, weich, sehr dicht behaart. Die Unterwolle ist sehr spärlich zur warmen Jahreszeit, im Winter aber sehr dicht und fein von der Struktur.
 
 
 
 
 
 
"Alle Fellfarben" sind erlaubt"!
Die Pointkatzen heissen Neva Masquarade.
 
 
Fell-Fehler
 
Harte Fellstruktur am ganzen Körper, fettiges Haarkleid am ganzen Körper; ausgeprägte Unterwolle mit Perser-ähnlicher Textur
 
 
 
 
 
 
Schwanz
 
breit und kräftig am Ansatz; die Länge sollte mindestens bis zum Schulterblatt reichen; er verjüngt sich in eine nicht zu feingliedrige Spitze, zu jeder Jahreszeit lang behaart
 
 
Schwanz-Fehler
 
zu kurz, kurze Behaarung
 
 

Im Februar 1988 wurden die ersten Halblanghaarkatzen als Sibirische Katze nach diesem Standard in einer Ausstellung von “Kotofej” gerichtet.
 
1989 organisierten sich mehrere Russische Vereine zu einem Dachverband der Sowjetischen-Felinogologischen-Förderation dem SFF. Der erste feste Beschluss war es, die Sibirische Katze und die zugehörige Neva Masquarade als registrierte Rassekatze mit obigem Standard zuzulassen. Seit 1989  wurde die Sibirische Katze und Neva Masquarade in der Sowjetunion ausgestellt und begann ihren Siegeszug durch die UDSSR über St. Petersburg, hin bis nach Moskau, bis in das tiefste Sibirien. 
 


Ausstellungsereignisse 1989
 
 
Das Jahr 1989 war für die Zucht der Sibirischen Katzen eines der wichtigsten Jahre. Der SFF veranstaltete die erste regional übergreifende Katzenausstellung die so genannte ALL Unions Ausstellung.
 
Auch hier wurden unbekannte Semi Langhaarkatzen ausgestellt und der allen bekannte Kater "Mars" ein blue - point - white Neva Masquarade von Maya Kalinia betrat das erste mal die Ausstellung. Dieser Kater kommt in Hunderten von Ahnentafeln vor und war Begründer der registrierten organisierten Sibirischen Katzenzucht.  
 

Datum Juni 1989 Ort: Minsk. 
 
Sibirische Katzen wurden im Ausstellungskatalog nicht benannt. aber es gab die ersten noch nicht registrierten Semi Langhaarkatzen (spätere Sibirier) und andere Halblanghaar Novizen (Neulinge) Rassen wie die Maine Coon, Balinesen usw. All diese  Rassekatzen Novizen/Neulinge wurden in der Zeit zwischen 1982 und 1988 geboren. Das bedeutete dass diese Novizen genauso von den Hauskatzen abstammten wie die Sibirische Katze, deren Aussehen von mittleren bis hin zum schweren Typ ging, aber so gut wie nie vom schlanken Typ.  


Datum August 1989 Leningrad
 
 
Nur 2 Monate später wurden die ersten Sibirische Katzen & Neva Masquarade in der Kategorie Regionale Katzenrasse mit Nationalstandard bewertet.  


Datum September 1989 Riga
 
 
Sibirische Katzen & Neva Masquarade wurden in der Kategorie "Offizielle nicht registrierte Rassekatzen", in der Unterkategorie “Sibirische Katzen” ausgestellt und nach dem ersten Standard des Kotofei Vereins bewertet, wobei hier alle Farben erlaubt waren.   
 

Datum Oktober 1989 Moskau 
 
Katzenausstellung von SFF. Sibirische Katzen werden in ihrer eigenen Kategorie Rassegruppe als Sibis ausgestellt. Neva Masquarade wurden zu der Zeit als Balinesen Neulinge/Novizen ohne Ahnentafeln als Findlinge in den Farben seal, blue point und tabby point gezeigt. Diese Balinesen wurden später als Neva Masquarade anerkannt, bekamen ein Vorzüglich und wurden registrierte Nevas welche in die Zucht gingen. 

Datum das Jahr 1990
 
 
Sibirische Katzen und Neva Masquarade werden im SFF regelmäßig in ihrer Kategorie  ausgestellt und nach obigem Standard bewertet. Im FIFe` Dachverband werden die Sibis & Nevas als Hauskatze oder gar nicht ausgestellt, da die FIFe` sie nicht anerkannte.
 
1989 Fall des eisernen Vorhangs 1999
 
 
http://de.wikipedia.org/wiki/Eiserner_Vorhang 1990 nachdem der eiserne Vorhang siehe Link gefallen war, wurden Sibis im gesamten Europa ausgestellt. Einige Richter waren der Meinung, dass die in Europa ausgestellten Sibirischen Katzen einfach schlechte Maine Coons waren, somit konzentrierte sich die Zucht in die Richtung, den Typ der Sibirischen Katze und Neva Masquarade besser heraus zu züchten.

Zwischen 1988 und 1990 gewann die Sibirische Katze als neue Rasse auf Ausstellungen und bei Richtern weltweit zunehmend mehr Aufmerksamkeit. Richter, die auf Ausstellungen in St. Petersburg richteten oder diese besuchten, wurden auf die neue Rasse aufmerksam, so dass viele Sibirische Katzen der ersten und zweiten Generation schließlich exportiert wurden. Die Folge war eine verwirrende Situation bezüglich des Rassestandards. Ende 1990 gab es noch 9 unterschiedliche Rassestandards, welche auf eine Anzahl von neun nach Europa exportierten Tieren zurück zu führen war. Die Situation der verschiedenen Standards hat sich im Laufe der Zeit nur schwerlich verbessert, was verständlich ist bei einer so jungen Rasse. Der Rassetyp wurde im Jahre 1999 in 29 unterschiedlichen Standards beschrieben. Zu der Zeit schien es, als hätte jeder Züchter seinen eigenen Standard, damit die eigenen Tiere diesem entsprechen.
 


2.3. Die Sibirische Katze nach 1991 
 
Im Jahre 1991 änderte sich dann etwas in der Geschichte der Sibirische Katzen. Der damalige Katzenverein Kotofei und einige andere Vereine traten dem zu der Zeit noch jungen Dachverband WCF bei, welcher damals durch Frau Anneliese Hackmann geleitet wurde. Die Sibirische Katze wurde international anerkannt und der WCF beschloss den vorläufigen Standard  der Sibirischen Katzen inklusive der Colourpoint Variante. Somit war der WCF der erste Verein, der die Sibirischen Katzen inklusive der Colourpoint 1991 in allen Farbvarianten, als vorläufigen Standard festlegte. Viel später wurde der Standard nach dem Vorschlag eines anderen Vereins, des PFS St. Petersburger Felinogologenvereins, als offiziell angenommen.  


2.3.1 Die Beschreibung und der Weg des Standards folgen hier;
 

Im Verein Kotofei war es schon einer Gruppe von Züchter 1990 klar, dass der erste Standard mit dem  eiförmigen Typus, schmalem Kopf und hohen Wangenknochen zu sehr dem der Norwegischen Waldkatze und Maine Coon glich.
 

Somit musste der erste Standard durch einen, welcher der Sibirischen Katze entsprach, ersetzt werden. Hierfür zog man Aussehen der wilden Populationen, welche dem rundlichen Typus mit breit und tief angesetzten Wangenknochen entsprach, heran. Einige Merkmale dieser Physiognomie konnte man auch in "Mars", einem gut bekannten Zuchtkater und einigen anderen Katzen finden.  
 
Februar 1991  Der Kotofej Katzenverein besuchte mit der Vorsitzenden der Zuchtkommission Dr. Elena Dimitrieva,  einer Universitätsbiologin, eine Ausstellung in Rostock, wo der neue vorläufige Standard der Sibirischen Katzen vorgestellt wurde.

Dr. Elena Dimitrieva äußerte ihre Meinung über die Sibirische Katzenrasse in ihrem Artikel „Sibirische Katzen mit Russischen Augen“, welcher auf der Ausstellung präsentiert wurde. Der neue provisorische Standard, der in Rostock ausgearbeitet wurde, entsprach nach der Meinung von Frau Dr. Elena Dimitrieva zwar den Anforderungen des Standards der Sibirischen Katzen, aber die ausgestellten Sibirischen Katzen in Rostock entsprachen zu dem Zeitpunkt nicht dem neuen Standard.
 

Im Jahre 1991 verließen einige Vorstandsmitglieder den Verein Kotofei und gründeten Ihren eigenen Katzenverein der den Namen PFS erhielt, dazu gehörten Dr. Elena Dmitrieva, Imran Okulov, der heutige Präsident internationaler Richterinnen E. Dudina und Ekaterina Boytsova u.a.
 
Die Arbeit am Standard der Sibirischen Katze ging in beiden Vereinen mit gleicher Zielrichtung weiter voran. Nach kurzer Zeit beendete der PFS die Beschreibung des neuen Typs, in dem die harmonische Gestalt einer Sibirischen Katze ohne Extreme, mit schwerem Körperbau, einem runden Kopftyp mit breiten Wangen, einer gerundeten Schnauze, festem Deckhaar mit dichter Unterwolle festgelegt wurde. Diese letzte Version des Standards wurde dann dem WCF vorgeschlagen und schließlich mit kleinen Änderungen als offizieller Standard der Sibirische Katze angenommen.
 
Erster offizieller Standard des WCF der Sibirischen Katze 
 
Körper mittelgroß bis groß, größere Tiere sind erwünscht. Kater größer als Kätzinen. Rechteckiges Format, nicht zu lang. Kurzer kräftiger Hals; breite Brust. Beine gut proportioniert zum Körper, mittellang, kräftig, Pfoten rund, mit gut ausgeprägten Haarbüscheln. Schwanz nicht zu lang, breit am Ansatz, nicht sehr spitz zulaufend.
 
Kopf gut proportioniert zum Körper. Mittlere Keilform mit abgerundeter Kinnpartie. Stirn leicht gewölbt. Deutlicher Übergang von der Stirn zur Nase. Nase gleich breit vom Ansatz bis zum Nasenspiegel. Wangenknochen sehr breit, tief angesetzt. Schnurrhaarkissen mäßig ausgeprägt. Wangenknochen, Schnurrhaarkissen und Kinn bilden eine weiche abgerundete Linie.
 
Ohren mittelgroß, breit am Ansatz, tief und weit gesetzt, mehr als eine Ohrenbreite zwischen den Ohren.
 
Augen leicht oval, gerade gestellt. Alle Farben von Gelb bis Grün erlaubt, jedoch sollte das Auge einheitlich in der Farbe sein.
 
Fell überall gleich lang, festes dichtes Deckhaar. Unterwolle dicht, üppige Halskrause und Hosen lang. Die Pointkatzen können in Tabby - mit und ohne Weißscheckung - sein. 


Punkteverteilung: 
 

Körper:       35 Punkte
 
Kopf:           30 Punkte
 
Fell:             25 Punkte
 
Farbe:           5 Punkte
 
Kondition:    5 Punkte
 
Farben:
 
Zeichnung:
 
Sibirische Katze in agouti (tabby), mit und ohne Weiß, nonagouti mit und ohne Weiß,
 
Neva Masquarade (Colorpoint) mit und ohne Weiß, als tabby oder nonagouty.
 
Alle Farben erlaubt.  

Zu dem Zeitpunkt des ersten Standards gab es genügend Katzen, die dem WCF Standard entsprachen (wie die Fundkatze von Frau Sadovnikova W.Ch. Pyshka Dikaya Krassa), leider aber keinen Zuchtkater der dem typisierten Standard des WCF (Kotofei) entsprach.
 

Allerdings hatten die Züchter zu dem Zeitpunkt einen schweren Stand in der Russischen Förderation genannt Russland. Es gab kein Katzenfutter und war auch nicht zu bekommen, ein Mitglied eines Katzenvereins hatte durchschnittlich wenig Wissen über Gesundheit, Ernährung oder Impfungen.
 

In der Mehrheit der Menschen war eine perserähnliche Katze eine durchaus schöne Katze, aber als Rasse nicht in den Köpfen der Menschen als Sibirische Katze angekommen. Auf Ausstellungen hieß es beim Anblick der Sibirischen Katze" ist das eine Rassekatze die läuft doch draußen bei uns auf den Straßen und Hinterhöfen herum"! Es sollte Jahre brauchen um ein Umdenken in den Köpfen herbei zu führen. Es fanden außer regulären großen Katzenausstellungen auch kleinere in den Randbezirken statt. Dort konnten Interessenten aus dem Umfeld ihre Katzen bewerten lassen, extra dafür wurde auf diesen kleineren Ausstellungen ein Richter angestellt der diese Findlinge beurteilte. Auf diese Weise wurden neue Mitglieder gewonnen und es kamen neue
Sibirische Katzen verschiedener Farben zum Genpool dazu, wobei anzumerken ist, dass eine äußere Betrachtung durch einen Richter möglich, aber eine genetische Untersuchung nicht möglich war.   
 
Eine immer wieder vorkommende Enttäuschung war es, wenn sich ein vorgestellter schöner Kater als Kastrat herausstellte. Frau Ekaterina Duda beispielsweise hielt einen wunderschönen  Kater in ihrer 60 qm Wohnung, der aber nach einem Jahr entfloh und für den Genpol verloren war.
 
Aber dann kam Max auf die Bühne der Geschichte der Sibirischen Katzen. Eine betagte Dame brachte Max sprichwörtlich in einem Sack zur Ausstellung, zu dieser Zeit war Max um 2 Jahre alt. Ein großer kräftig gewachsener Kater in seal-tabby-point mit einem starken Körperbau, breiten tiefen Wangenknochen, keinen sichtlichen Defekten und keinen großen Fehlern.  

Der Stammvater aller Sibirischen Katzen und Neva Masquarade war aufgetaucht, endlich konnte man gezielt einen ersten Typ zur Zucht nutzen. Max als point Kater hatte alle Vorzüge und es keimte Hoffnung auf endlich konnte man weiter denken, aber es dauert noch ein wenig bis die ersten Kitten geboren wurden dann bestätigte es sich die Nachkommen hatten alle Vorzüge von Max geerbt.
 
Alles Weitere lag in den Händen verantwortungsvoller Züchter, die Auslese für die Linie, das festigen des Typs, das prüfen der Qualität der Nachkommen usw. 
 
Es gibt auch noch Heute bei einige Linien, in denen die „alten eierförmigen Köpfe“ zu sehen sind, sie werden genutzt um den Genpool zu erweitern, allerdings sind diese Katzen nicht für die Ausstellungen geeignet. Sie würden nicht siegen.
 
Kurz nach dem Vorstellen des Katers verstarb die liebe alte Dame, da es keine Erben gab die den Kater haben wollten übernahm Katya Dudina den Kater und adoptierte Ihn. Katja Dudina war es die den Kater Max mit Opfern an Gesundheit und Bequemlichkeit durch seine lange Laufbahn als Deck und Ausstellungskater führte. – Max war ein Sibirier der ersten Generation, man bedenke halb wild!
 
Die ersten Ausstellungen mit den halbwilden Sibiriern waren für alle Beteiligten wie Stewards, Richter und Aussteller durchaus gefährlich. Die Stewarts wurden verletzt und verbanden ihre Handgelenke, sie konnten die Katzen aber nicht ohne Kratzer und Bisse zu Richtern bringen.
 
Die Ausstellung waren so übervoll von Besuchern, dass die Stewards die Sibirischen Katzen hoch in der Luft zum Richtertisch tragen mussten, so dass die Besucher nicht angegriffen wurden, Es war eine Tortur für Alle, keiner blieb ohne Blessuren, Bisse oder Kratzer.
 
Sah man dasselbe Tier Zuhause in der gewohnten Umgebung, war da ein großer Unterschied! Da waren es dann verschmuste anhängliche Katzen, die auf dem Schoss des Besitzers saßen, sehr gesprächig und verspielt waren, zu Kindern freundlich und zutraulich. Eine gesellige Katze eben, die ihren eigenen Namen kannte, wenn man sie rief antwortete und angelaufen kam, sich für Besucher interessierte, aber Fremden gegenüber durchaus skeptisch und zuerst zurückhaltend und vorsichtig war. Man merkte Ihr an, dass Sie eine durchaus intelligente wissbegierige Katze ist, welche Ihr Revier verteidigt, in solchen Maße das Sie knurrend zur Tür lief wenn es klingelte.  Kein Wunder das diese Katzen auf Ausstellungen keinen besonders liebevollen Eindruck machten, den siehe Sie wurde doch ihrer gewohnten Umgebung entzogen, in eine Halle voll von Rivalen verbracht und von fremd riechenden Menschen in weißen Kitteln  herumgetragen und betatscht.  

Diese Foundation-Sibirier Katzen oder ersten Halbwilden Katzen brauchten ihre Zeit, um sich an die Ausstellungen zu gewöhnen, aber schon die zweite Folge Generation verlor das gefährliche auftretende Show-Temperament, so dass es einfacher wurde diese Katzen auszustellen.
 
Sie behielten dabei ihre Intelligenz, Verspieltheit, Wissbegierde und Geselligkeit. Heute haben selbst die Zuchtkater ein liebevolles und freundliches Wesen.
 
2.4. Die Gegenwart und Zukunft der Sibirischen Katze/Neva Masquarade 

Zurück zum Standard der Sibirischen Katzen bleibt zu erwähnen, dass während es der letzten Jahrzehnte mehrere anfänglich unterschiedliche Linien, in verschiedenen Ländern gab, welche  aber die erwünschte Linie von Max verfolgten um diesen Typus weiter zu festigen. Indem man danach strebte, einen stabilen Zuchtbestand zu schaffen. Trotz der Unterschiede in den Standards von TICA WCF und FIFe gibt, sind die Hauptmerkmale dieser verschiedenen Standards ähnlich, was einem erlaubt, die Katzen untereinander zu verpaaren. .
 

Die TICA hat als erster Dachverband im Jahre 2002 die Sibirischen Katzen, die seit langem zu Ausstellungen zugelassen waren  nach langjähriger Arbeit am Typus der Sibirischen Katze als Rasse in die Liste der Rassekatzen aufgenommen  und als voll anerkannte Rasse die Sibirische Katze und Colourpoint Neva Masquarade in den Champion-Status angehoben. Dieser Standard entsprach dem heutigen Standard siehe hier http://www.tica.org/members/publications/standards/sb.pdf
 
Der CFA arbeitete zu dieser Zeit noch an der Anerkennung der Sibirier als neue Rassekatze im vollen Status. Zwei Sibirische Katzenvereine wurden erst nach festlegen des Standard der TICA im Jahre 2011 in UK gegründet, welche den Beitritt zum GCCF und die Anerkennung der Rasse in allen Farbvarianten anstrebten. Der GCCF legte den Standard der Sibirischen Katze im Jahre 2013 fest, ergo nach Festlegung der TICA im Jahre 2002. 

Die Position der FIFe im Bezug auf den Standard der Sibirischen Katzen ist anders als die von den anderen Weltdachverbänden. Die FIFe hat ihren Sibirischen Standard erst 1997 herausgebracht, indem sie die Colourpoint-Variante die Neva Masquarade nicht als Sibirische Katze anerkannte und den Typus mit hoch angesetzten Wangenknochen und mehr Kopflänge wurde gefordert, was aber an die Zeit erinnert, als die Sibirier mit den Maine Coons vom schlechtem Typ verglichen wurden. Die Fife hat erst 2009 die Neva Masquarde anerkannt, aber auch hier nur als Schwesterrasse der Sibirischen Katze.
Trotz der Unterschiede in den Dachverbänden kann man zusammenfassend sagen, dass die Sibirische Katze  und Colorpoint genannt Neva Masquarade Heute weltweit ein vollberechtigtes Mitglied der Rassekatzenfamilie ist. 
 
Die Sibirische Katze verbreitet sich weltweit immer stärker über Russland, Polen, Tschechien, Ukraine, der Bundesrepublik Deutschland, Österreich, Dänemark, Schweden, Norwegen, England, Italien und Spanien über gesamt Europa bis hin nach USA, Kanada, Südamerika, Südafrika und Australien, überall kommen neue Züchter hinzu. Die Beliebtheit der Sibirischen Katzen und Neva Masquarade breitet sich stetig aus.   
 
In ihrer Heimat dem heutigen Russland, war die Sibirische Katze eine lange Zeit die Lieblingskatze von begeisterten Katzenliebhabern, welcher aber keinen Marktwert für Russische Züchter hatte. Die heutige Sibirische Katze, bekam zu der Zeit den abwertenden Spitznamen Straßenkatze und wurde von einigen Vereinsvorsitzenden, Züchtern und sogar Richtern mit Äußerungen wie; Wir sind nicht an Straßenkatzen interessiert”, betitelt,  das war noch das  mildeste, was man von Ihnen hörte.  

Man kann es kaum glauben, aber vor ein paar Jahren noch hatte ein Vorstandsmitglied und Richterin eines weltweit bekannten Vereins die Vorsitzende des Sibirischen Katzenvereins  in Moskau Fr. T. Pavla folgendes  geantwortet als Sie, als letzte einige ihrer Sibirischen Katzen für eine Ausstellung im Verein *** melden wollte; wörtlich übersetzt;
 
“Wir brauchen keine Katzen vom Müll, auf Ausstellungen in unserem Verein”!
 
Heute hat sich diese Richterin, als angebliche Beschützerin einheimischer Katzenrassen, als die erste Züchterin der Sibirischen Katze zur Hüterin der Blutreinheit entwickelt, zu diesem Zeitpunkt hatte sich der Marktwert bereits geändert. 

Nachdem sich der Markwert nach Anerkennung der Sibirischen Katze sich geändert hatte versuchen mehr und mehr ehemalige Gegner der Sibirischen Katze oder solche die früher mindestens gleichgültig gegenüber der Rasse waren, die sich Ihre eigenen Vorschriften und Gesetze machen um sie denjenigen aufzudrängen, die von Anfang an der Rasse treu waren.
 

Es werden Kleinkriege unter der festlichen Oberfläche der Katzenausstellungen geführt, hier brodelt es unmerklich vor sich hin, bis Heute hat die Sibirische Katzen Konfliktpotential und polarisiert. Diese Kleinkriege werden um die Sibirische Katze in den Farben chocolat cinnamon fawn lilac golden sowie um die  Colourpoint Neva Masquarade geführt. Ein Ende ist nicht abzusehen. Auch hier drängt sich mir der Verdacht auf es geht um Marktanteile.
 
2.5. Sibirische Colourpoints Neva Masquarade 
 
Diese königlich blauäugigen Katzen haben eine verworrene Geschichte und ein seltsames Schicksal. Es scheint, als würde man sie entweder lieben oder um nicht zu sagen hassen, nicht mögen ; Die so genannte Neva Masquarade ist bis Heute im Jahre 2014 eine  umstrittene Farbvariante der Sibirischen Katze. Glücklicher Weise halten sich die meisten Dachverbände mit den dazugehörigen Züchter an den ersten Standard und Ausgangsstandpunkt der Sibirischen Katzen, wobei sie von der überwiegenden Mehrheit der gegenwärtigen Russischen Züchter unterstützt werden.  

Im Jahre 2001  hatte eine Gruppe von Moskauer Züchtern wieder mal eine neue Idee und Diskussion über die Sibirischen Colourpoint Neva Masquarade begonnen. Die Grundidee war
 
das die Colorpoint keine Sibirische Katze sondern eine der Kreuzzucht entstammende andere Rasse sei und somit einen neuen Standard anders als den der Sibirische Katze bekommen sollte.  Man sieht es nahm kein Ende mit den Diskussionen und die Sibirische Katze kam nicht zur Ruhe. Wenn Wir von den ungewöhnlichen Argumenten mal absehen wie z.b. Die Colorpoint Neva Masquarade ist zu Groß oder Sie siegen zu oft in Ausstellungen, sind die Hauptargumente folgende gewesen.  

Die Sibirische Katze als angebliche Naturrasse sollte die ursprünglichen gleichen Gene wie die Maine Coon und die Norwegische Waldkatze besitzen, die Colorpoint oder Neva Masquarade sollte nicht dazu gehören.
 
Die Sibirische Katze stammt nach der Meinung der damaligen Züchter aus kaltem Schnee bedeckten Waldgebieten, in diesem kalten Klima kann nach der Meinung der Züchter eine Neva Masquarade/Colourpoint nicht überleben.
 
Das Masken-Gen hätte in der ehemaligen Sowjetunion „Niemals“ existiert, deshalb muss die Neva Masquarade einer gewollten Kreuzzucht mit Siamesen, Balinesen oder Perser entstammen. 

Auf die Initiative dieser Züchter hin wurde eine Konferenz mit Abstimmung einberufen wo geklärt werden sollte wie man bei der Sibirischen Katze weiter vorgeht. Nach kurzer Diskussion kam man zu dem Schluss, das die Colorpoint nicht nur eine anerkannte Farbvariante der Sibirischen Katze sei, sondern das auch empfohlen wird die Neva Masquarade (Colorpoint) in allen Varianten untereinander zu verpaaren und auszustellen.
 

Das Neva Masquarade Colorpoint Gen ist eine Mutation deren Herkunft noch nicht ganz geklärt ist. Genstudien in Hauskatzenpopulationen zu Folge liefern einige Ergebnisse. Aus schriftlichen Überlieferungen ist es bekannt das es in Südostasien bereits seit < 1 Jahrhundert Pointkatzen gegeben hat, welche über den Mittelmeerraum und Kleinasien nach Südostasien verschifft worden. 
 
Asien
 
Höchstwahrscheinlich hat die Colorpoint Gen Mutation in Asien stattgefunden. Gen-analyseforschungen zeigen dass diese Frequenz von Pointkatzen in Südostasien (Chiangmai, Thailand) einen Wert von 0,35 % erreicht. 

Aber auch in Omaha USA erreicht die Frequenz einen Wert von 0,34 %! In einigen Gebieten von Frankreich 0,32 % . In Kanada 0,29 %. Es ist schwerlich zu glauben das Pointkatzen in den USA oder Kanada entstanden sind, jedoch liegt die Vermutung Nahe, Das Pointkatzen durch Migration von Südostasien nach Kanada verbracht worden. Dies zeigt das Pointkatzen sehr wohl nicht nur in Südostasien sondern auch in kälteren Regionen überlebte und sich anpasste.
 
Wir dürfen nicht vergessen dass wir von Halblanghaarkatzen = Semilanghaarkatzen sprechen. 

Der Nachweis der Frequenz des Lang-Haar-Gens am selben Genort ergibt folgendes Ergebnis: 
 

Thailand     - 0,00 %  nicht vorhanden!
 
Omaha:       - 0,37 %.
 
Frankreich -  0,37 %.
 
Kanada       - 0,42 %. 

Die Genanalyse bezieht sich auf ausgewählte Gebiete weltweit, wobei nicht alle Städte und Landkreise mit einbezogen worden sind. Es wurde in den ausgewählten Regionen auch nicht
 
alle Gene untersucht, ergo ist diese Untersuchung nicht vollständig, aber es gibt genügend Material für Hypothesen. (Quelle des Artikels von K. Klein zitiert, herausgegeben von P.Borodin).
Man kann nun aufgrund obiger Studie Schlussfolgern, dass sich das Point Gen ursprünglich aus Südostasien stammend durch Migration über die ganze Welt verbreitet hat. Darunter auch nördlich in den kalten Klimazonen wie Russland, Kanada, westlich in Europa und Amerika,  hier hat es sich in Folge der Migration in der Hauskatzenpopulation verankert. Nachdem es bis in die kälteren Klimazonen vorgedrungen war hat es sich in den Nordpopulationen,  der Semilanghaarkatzen Halblanghaarkatzenbestände genetisch manifestiert und auf diese Weise den Genpool mit dem Pointgen erweitert. (Neva Masquarade) 

In Katzenpopulationen kann man nicht grundsätzlich von natürlichen Genmanipulationen sprechen, da die Katze immer an den Menschen gebunden war. Die Katze ist ein Haustier und kann sich nicht ganz den menschlichen Geschmack und deren Vorliebe entziehen, man kann davon ausgehen das der Mensch einen wesentlichen Anteil an der Entwicklung der Pointkatze hatte. Jahrhunderte bevor die planmäßige Katzenzucht begann, hatten Menschen durch eigene Vorstellungen eine Farbselektion vorgenommen, man denke nur an die rasante Abnahme der Zahl von rein schwarzen Katzen während der Hexenjagdzeiten in Europa. Neue dem Menschen seinem Schönheitssinn entsprechend attraktivere Farbschläge, welche nicht verfolgt oder als Hexenkatzen betitelt wurden sorgten durch ihre Vermehrung, Migration und Mutationen für das Überleben der Katzen. Straßenkatzen in außergewöhnlichen Farben und Zeichnungen erregten das Interesse der Menschen und wurden schnell zu Haus und Hofkatzen. Die allgemeine Artenpopulation geht davon aus das sich bestimmte Genmanipulationen an Ort und Stelle entwickelten. Bei den Katzen ist das genau anders herum, hier hat sich der Genpool durch Migration erweitert. Je weiter man von dem Ort der Entstehung der Katzen in Mittelosten entfernt, desto größer ist der Genpool. Das kann nur durch bewusste oder unbewusste Selektion und Beeinträchtigung der Menschen begründet werden.
 

Diese gedanklichen Ausführungen sind wichtig damit man die weit verbreitet, aber falsch begründete Bezeichnung "Die Sibirische Katze sei eine „Naturrasse“ richtig versteht.
 

Wie viele andere Begriffe/Bezeichnungen, ist das Wort Naturrasse häufig falsch interpretiert worden. Manche Züchter behaupten sogar, dass diese Katzenrasse ohne jeglichen menschlichen Einfluss entstanden sein soll. Das ist natürlich nicht zu vertreten, wenn man obiges bedenkt und weiß dass in der Sibirischen Katzenrasse bereits domestizierte Katzen bei der Entstehung beteiligt waren.  
 
Das ist eine Interpretation ohne Hintergrundwissen, denn sie schließt alle domestizierten Katzen aus und lässt nur noch Raum für Wildkatzenrassen wie den Luchs, Leopard, Tiger, Manul
 
Manul

Im Vergleich mit anderen Naturrassen wie Maine Coon und Norweger, kam es vor, dass  zeitweise, aber seltener auch in diesen Rassen Pointkatzen geboren wurden, die man aber aus dem Rassegenpool aufgrund der Zuchtpolitik ausgeschlossen hat.  Bei den Sibirischen Katzen war es nicht möglich die Colorpoint Neva Masquarade aus der Zucht auszuschließen, da es wie oben beschrieben eine Abstimmung gab für das empfohlene einkreuzen der Pointkatzen, außerdem wurden bei den Sibirern erheblich mehr Colorpoint geboren.  

Gehen wir in der Zeit zurück zu der Entstehung Neva Masquarade oder  Pointkatze so gibt es wenig Überlieferungen ob es vor der planmäßigen Zucht bereits Neva`s = Colorpoints  gegeben hatte. In den weltlichen Regionen von denen wir ausgehen gab es keine statistische Erfassung der Populationen von Colorpoint Katzen, aber es gab einen Beweis für die Existenz der Pointkatze der heutigen Neva Masquarade durch den russischen Geographen General Pallas Anno 1794 des 18. Jahrhundert schrieb und illustrierte G. Pallas in einem seiner Bücher eine Pointkatze.
 
Auszug dem Text von G. Pallas. Ein frei übersetzter Text : 

Es gibt zu wenige bemerkenswerte Tiere in Oblast von Pensa, da Pensa wegen seines hohen Grades an Landwirtschaftlichen Flächen mit Ausnahme von bewaldeten Gebieten kaum Wildtiere haben, fand ich eine bemerkenswerte Hybrid? Hauskatze vor, genauer gesagt gab es gleich drei der Art, allesamt geboren von einer schwarzen Katze, welcher seiner Exzellenz-Stadtrat des Staates Igor Michailovitsch Shedrinskoi, ein Einwohner des Dorfes von Nikolskoi, auch bekannt als Beketovka im Insara Bezirk gehörte. Diese schwarze Katze lebte im Hausstand dieses Adligen und durfte in den Wald hinter ihrem englisch-artigen Garten gehen. Diese Katze war während ihrer Rolligkeit mehrer Tage weg gewesen und nach kurzer Zeit gebar diese schwarze Katze drei gleiche Kätzchen so., von denen ich zwei im Haus meines Freundes und Kollegen [Fedor Michailovitsch] Martynov, und ein Kätzchen in dem Haus des Gouverneurs sah.  
 

Vermutlich hatte die Katze bereits einen gewöhnlichen Wurf von Kätzchen geboren, welchen Sie aber ein paar Tage nach der Geburt fraßen. Die Form und die Farbe der Katzen waren außergewöhnlich, die Katzen sind von einer mittleren Größe, haben schlankere Beine als eine Hauskatze und die Schnauze scheint etwas verlängert. Die Länge des Schwanzes ist dreimal so lang wie der Kopf. Das Fell ist im Allgemeinen am Körper hell - Nussbraun wie das eines Marders ein wenig dunkler auf dem Rücken dabei nach unten hin blasser. Der Hals ist heller und hat einen hellen Fleck. Die schwarze Schnauze breitet sich über Augen zur Stirn hin aus um einen Punkt am Kopf zu bilden  Die Ohren, Tatzen und der Schwanz sind völlig schwarz. Das Haar im Aussehen wie ein Marder, ist nicht so hart wie das einer Katze, und das Unterhaar ist weiß bis grau. Der Pelz des Schwanzes hat eine Textur von Vogelfedern, ansonsten ist das komplette Benehmen Gestank und alles sonst das einer gewöhnlichen Hauskatze. 


Alle drei Kätzchen waren zuerst wild und versteckten sich in Löchern, welche Sie sich anscheinend selber........ Doch selbst jetzt sind sie weniger gesellig wie eine Hauskatze, es mangelt an der Zähmung, also müssen es Hybriden sein.

G. Pallas Wissenschaftler

 

 

G.Pallas Abbildung einer Pointkatze im 1800 Jh

Pensa Quelle Wikipedia.
Haben Sie auch während des Lesens dieses Textes gedanklich den Weg der Katzen verfolgt, wie Sie nach Russland gebracht worden waren. Wie auch der Weg der heutigen Sibirischen Katze, welche entlang des Westens aus dem Wolgagebiet heraus hin nach Russland gekommen sind. Haben Sie ebenso bemerkt, dass es in den Regionen um das Wolgagebiet und St. Petersburg (Leningrad) viele Fundkatzen so genannte Foundation in Point gab, später dann viele Point-Foundations aus Usbekistan der heutigen Stadt Buchara kamen.
 
Erhebungen aus anderen Regionen oder folglich gegründeten Katzenvereinen fehlen leider oder sind unvollständig.
 
Somit entsteht zwangsläufig der Eindruck das, das auffinden von Fundkatzen mit Pointfaktor in anderen Gebieten seltener bis nicht nachzuweisen ist. Dieses entspricht dem aufkommen und Werdegang der Colorpoint aus dem asiatischen Raum, die in das Wolgagebiet verbracht worden  um sich von dort aus weltweit zu verbreiten. Durch ausbreiten des Pointfaktors gab es anfänglich im Zentrum Russlands wie Moskau deutlich weniger Pointkatzen als in Richtung der Wolga und Mittelasien hin. Die menschlich herbeigeführte Migration der Neva`s nach St. Petersburg machte die Pointkatze hier zahlreich und bekannt.

3. Das Richten von Sibirischen Katzen. 
 
So beliebt wie die Sibirische Katze auch geworden ist, einige Züchter haben sich bis heute eher auf bestimmte Farben konzentriert und nicht auf den Typ, dadurch variiert bis heute der erwünschte Typus der Sibirischen Katze, aber es gibt gute Ansätze bei einigen wenigen Züchtern die mehr auf den Typ der Sibirischen Katze und der Point Neva Masquarade achten.  

Über den Typus der Sibirischen Katze und Neva Masquarade gibt es dato kaum merkliche Unterschiede in der Bewertungen und dem Standard der verschiedenen Katzenvereinen/Dachverbänden, aber in den zugelassene Farben und Zeichnungen gibt es durchaus Unterschiede welcher Katzenverein oder Dachverband welche Farben zulässt ist in den einzelnen Vereinen nicht gleich.
 
Auf Ausstellungen sieht man durchaus auch heute noch Katzen, die manches Mal besser ohne Titel bleiben sollten. Nicht alle Richter sind sich sicher, welcher Typus oder welche Farben der Sibirische Katze und Neva Masquarade siegen sollten. Es gibt derzeit zwei Lager welche Farben der Sibirischen Katzen zugelassen werden und welche nicht, die TICA in den USA lässt alle traditionellen Farben inklusive der neuen Farben cinnamon chocolat lilac, fawn und golden wie auch die ticket Zeichnung zu.
 

Der WCF lässt alle Farben der Sibirischen Katze und auch Neva Masquarade als Point Variante zu, aber keine neuen Farben wie chocolat, lilac, cinnamon und fawn. Allerdings steht in den Statuten des WCF folgendes:
 
Zitat: 
Neue Rassen, Muster & Farben  
 
"Alle Rassen, Muster & Farben von einer Organisation anerkannt ÖRK kann die Eintragung auf der Ergänzungsregister (RIEX) angenommen werden"!
Die separate Satz von WCF Regeln für die volle Anerkennung von New Rassen und Farbvarianten sollten befolgt werden, bevor eine solche Katze kann auf der Voll Register (LO) registriert werden.
 
Die Fife` lässt die Neva Masquarade als Schwesterrasse und bei den Sibirischen Katzen wie bei den Nevas auch die ticked Zeichnung zu.  Man sieht es herrschen unterschiedliche Statuten und Meinungen über die Zulassungen der Sibirischen Katze.
 
Meiner persönlichen Meinung nach sollte man viel mehr Wert auf den Typ der Sibirischen Katze legen. Hier gibt es durchaus noch Nachholbedarf. Wenn man einige Katzen ansieht erkennt man Unterschiede in Ohrengröße Kopf und Körperform.
 
Anmerkung  
Wie sollte eine Katze in den kalten Regionen mit hasenähnlichen Ohren überleben, bei minus Graden würden übergroße Ohren absterben oder Gefrierungen auftreten. Es gibt also noch viel zu tun, aber vor allem sollte man gesunde typvolle Tiere züchten. Farben sind eher neben sächlicher Natur und Geschmackssache.  
 

Quellen:
www.wikipedia.de
www.macrorevolution.net
www.vetmed.ucdavis.edu
WCF
Fife`
Vielen Dank an Frau R. Harland für die Unterstützung!

(Kopieren des Textes nur mit ausdrücklicher Genehmigung von www.sibirische-katzen-hamburg.de erlaubt). 

 

 

 
Ende.
 
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