Fütterung der Sibirischen Katze

Katzenfutter für Sibirische Katzen vom-Liebeshof

Katzenfutter für sich ist ein großes Thema. Die Industrie bietet dem Verbraucher Unmengen von Wahlmöglichkeiten, die einen neuen Katzenbesitzer schon mal überfordern können.

Grundsätzliches zum Futter

Grundsätzlich zu wissen ist, dass Katzen Beutegreifer, ergo reine Carnivoren (Fleischfresser) sind. In der Natur fressen Katzen wie bekannt kleine Nager wie Mäuse usw., den Mageninhalt fressen Katzen auch schon mit, aber der ist in der Menge so gering, das er kaum ins Gewicht fällt. Der Mageninhalt einer Maus beträgt ungefähr 1–1,5 ml. Eine Katze frisst bis zu 20 Mäuse täglich, wenn sie sich allein von Mäusen ernährt. Das bedeutet 20-30 ml Mageninhalt. Die Maus selbst wiegt erwachsen ca. 19 Gramm, davon sind ca. 1 Gramm Mageninhalt. Bei 20 Mäusen macht das ein Gewicht von 380 Gramm und ein Anteil von 20 Gramm Mageninhalt. Das sind ca. 5,26 % Mageninhalt. Daraus ergibt sich, das der Anteil an zuckerfreien Kohlehydraten im Futter nicht mehr als 5,26 Prozent betragen sollte. Es kommt auch schon vor, dass die Katzen den Mageninhalt liegen lassen. Ansonsten wird das Beutetier mit Haut, Haaren und Knochen etc. gefressen. 

Allgemeines zu Futter

Zurück zum Katzenfutter, wenn Sie die Inhaltsstoffe von Katzenfutter einmal durchlesen stellen sie fest, das dort größtenteils 3-4 % Fleischanteil steht. Der Rest sind Ballaststoffe Rohasche Feuchtigkeit etc. Ballaststoffe sind ja gut und schön, zu viel ist aber nicht von Vorteil für die Katze, höchstens für den Hersteller. Ergo wundern sie sich nicht, wenn ihre Katzentoilette ständig zu voll ist. Die sogenannten Ballaststoffe räumen Sie dann täglich aus der Toilette in den Müll. Ballaststoffe sind wichtig, aber eben Ballast und nur ein durchlaufender unverdaulicher Posten. Bitte der Katze auch kein Hundefutter geben. Hundefutter enthält einen wesentlich höheren Kohlehydrat Anteil und einen zu geringen Eiweißanteil. Außerdem fehlt dem Hundefutter das Taurin, was ein essenzieller Bestandteil des Katzenfutters ist. 

Es gibt hochwertige Katzen Nass/Trockenfutter mit hohem Fleischanteil.

Getreide im Futter

Getreide im Katzenfutter sollte möglichst gar nicht vorkommen, denn Katzen sind ja keine Kaninchen. Wenn Futtermittel schon derart gestreckt werden, dann eventuell mit Rübentrockenschnitzel, aber aufgepasst, diese sollten entzuckert sein. Besser aber ist Katzenfutter mit hohem Fleischanteil ohne Rübentrockenschnitzel und ohne hohen Kohlehydrat Anteil. Darum lesen sie aufmerksam die Deklaration, die Zusammensetzung des Katzenfutters, hier gibt es inzwischen ein paar gute Marken.

Frischfleisch

Sie können natürlich auch gefrostestes und anschließend aufgetautes Fleisch füttern. Frosten ist zu bevorzugen, da rohes Fleisch Krankheiten übertragen kann. Das 10 Tägige Einfrieren tötet Keime ab, ebenso das Kochen. Zu dem Fleisch ist es ratsam eine Messerspitze Barfpulver zuzugeben. Fleisch wie Rindernieren – Hähnchenhälse – Hähnchenfilet – Leber – Frostmäuse – Eintagsküken sind möglich. Abwechslungsreiche Kost ist immer besser, als jeden Tag dasselbe. Katzen mögen nicht jeden Tag dasselbe auf dem Teller.

Schwein sollte unbedingt abgekocht sein, denn rohes Schweinefleisch ist unter Umständen tödlich für Katzen. Die aujeszkysche Krankheit wird von infizierten Schweinefleisch übertragen. Das Durcherhitzen tötet den Erreger, das Einfrieren hingegen nicht.

Deklaration Zusatzstoffe Nass/Trockenfutter

Es ist darauf zu achten, dass kein Zucker in jedweden Futtern enthalten ist. Auch keine versteckten Zuckerarten, die eine andere Deklaration haben. Wie Glukose – Fructose – Dextrose – Oligosaccharide – Saccharide -Saccharose – Invertzucker – Isomaltulose – Maiszucker oder Maissirup (Isoglukose) Malzzucker (Maltose) Melasse etc.

Wissenswert; Zucker schädigt die Nieren und ihre Katze wird nicht alt oder muss ständig zum Tierarzt.

Außerdem ist Grieben eine umschriebene Deklaration von Abfallfett aus der Schlachtung, meist von Rindern. Eine Katze sollte auch das nicht in Mengen oder als schlechtes Fett zu fressen bekommen. Besser sind Fischöle wie Lachsöl oder pflanzliche Öle. Butter hingegen ist ein Fett, das Katzen gerne mal in kleinen Mengen mögen. Sind sie unsicher, lassen sie das Futter lieber liegen und informieren sich bei ihrem Züchter. 

 

Eine Liste über Futtersorten erhalten Besitzer unserer Katzen kostenlos als Service.

PDF

Für Interessenten gilt; da Schleichwerbung auf privaten Seiten nicht erlaubt ist: Können sie sich gerne ein PDF über die Futtersorten, die wir füttern und empfehlen gegen 5.- € Gebühr zusenden lassen. Einfach per Mail anfordern und mit Paypal zahlen.